mcolleg_fortbildung_bremen_header_fasd_lehrgang

Lehrgang zur Beratung und Begleitung von Menschen mit FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder – Fetale Alkoholspektrum-Störungen)

Dieser Lehrgang zielt darauf ab, in zwei Blockwochen eine intensive interdisziplinäre Beschäftigung mit dem Themenfeld FASD und den daraus erwachsenden Handlungs- und Beratungsmöglichkeiten zu bieten. Es werden spezifische Fragestellungen der unterschiedlichen Lebensphasen vom Kindesalter bis zum Erwachsenenleben behandelt. Parallel zum Lehrgang werden fokussierte Themen punktuell in sogenannten Fachforen für ein größeres Publikum angeboten, so dass über die dabei zu erwartenden Diskussionen ein enger Praxisbezug hergestellt wird.

Zudem erstellen die Lehrgangsteilnehmenden individuelle Arbeiten, die eine Reflexion ihrer spezifischen beruflichen Praxis beinhalten. Ein Zertifikat, das alle vermittelten Inhalte und bei Bedarf alle beteiligten DozentInnen ausweist, bescheinigt die erfolgreiche Teilnahme.

Termine: 15.02.-19.02.2016 und 12.09.-16.09.2016 (2 Blockwochen) in Bremen, m|Centrum – Buntentorsteinweg 24/26, 28201 Bremen

Bildungsurlaubsanerkennung liegt vor für Bremen, Niedersachsen und NRW.

Ein generisches Medikament ist identisch – oder bioäquivalent – zu einem Markenmedikament in Darreichungsform, Sicherheit, Stärke, Art der Verabreichung, Qualität, Leistung und Verwendungszweck. Obwohl Generika ihre Marken-Kollegen chemisch identisch sind, werden sie in der Regel mit beträchtlichen Nachlässen aus der Markenpreis verkauft. Nach dem Congressional Budget Office, speichern Generika Verbraucher schätzungsweise $ 8 bis $ jährlich 10 Mrd. im Einzelhandel Apotheken. Noch mehr Milliarden gespeichert werden, wenn Krankenhäuser Generika verwenden.
Pharmaunternehmen müssen eine gekürzte New Drug Application (ANDA) zur Genehmigung vorlegen ein Generikum auf den Markt. Die Droge Preiswettbewerb und Patentbegriff Restoration Act von 1984, besser bekannt als der Hatch-Waxman Act bekannt gemacht ANDAs möglich durch einen Kompromiss in der Pharma-Industrie zu schaffen. Generika Unternehmen gewann einen besseren Zugang zum Markt für verschreibungspflichtige Medikamente und innovativen Unternehmen gewonnen Restaurierung des Patent Lebensdauer ihrer Produkte während des FDA-Zulassung Prozess verloren.
Kontakt info:
deutsche-apotheke.net/kontakt

Der Lehrgang wird ausgerichtet vom Martinsclub Bremen e.V. (Träger der Behindertenhilfe) und PiB – Pflegekinder in Bremen (Kinder-/Jugendhilfe) unter fachlicher Beratung von faspektiven e.V., ein bremischer Verein, der Menschen mit FASD begleitet.

Zielsetzung des Lehrgangs

Im Hilfesystem gibt es viele „Player“ mit verschiedenen Zugängen zu den Betroffenen. Ob Behörde, Ärzteschaft, Jugend- und Behindertenhilfe, Justiz oder (Pflege-)Eltern – jeder Player folgt seinem Auftrag. Entsprechend vielfältig und bisweilen unübersichtlich gestalten sich die Hilfen. Interdisziplinäre Verzahnung ist hier sinnvoll und angebracht.
Ziel des Lehrgangs ist die Gewinnung und Erweiterung der fachlichen Sicherheit im Thema, um als MultiplikatorIn in den eigenen Netzwerkstrukturen angemessen agieren zu können.

Da es bisher kaum tragfähige Strukturen zur Unterstützung von Betroffenen mit FASD gibt, wird der Lehrgang – neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen – interessante Ansätze aus der Praxis thematisieren. Sechs öffentliche Fachforen gewährleisten darüber hinaus die Einbindung von praktischen Fragen und Anliegen, die mit der Lehrgangsgruppe reflektiert und lösungsorientiert vertieft werden können. Die Ankündigungen der öffentlichen Fachforen entnehmen Sie bitte auf den Webseiten der Veranstalter.

Lehrgangsbegleitend erstellen die Teilnehmenden eine Projektarbeit, die an der Reflexion ihrer spezifischen beruflichen Praxis ansetzt und Lösungsbedarfe thematisiert bzw. Lösungsansätze vorstellt. Die Projektarbeiten können die unterschiedlichen Themenbereiche aufgreifen und werden im Rahmen der zweiten Lehrgangswoche präsentiert und fachlich vertieft.

Der Lehrgang richtet sich bewusst einerseits an Personen, die in unterschiedlicher Verantwortung und Rolle mit FASD konfrontiert sind und kein oder wenig Vorwissen zum Thema haben, und andererseits an Fachleute, die ihr Wissen erweitern und vertiefen möchten. Durch die breite Themenwahl und den interdisziplinären Austausch werden alle Teilnehmenden zum Abschluss des Lehrgangs ein vertieftes Verständnis der Inhalte und Zusammenhänge gewonnen haben. Wir stellen einige Themen bewusst kontrovers und offen zur Diskussion und erwarten eine konstruktive Auseinandersetzung und einen befruchtenden Erfahrungsaustausch im Sinne der Sache.

Inhalt | Konzept

Die Inhalte und das Gesamtkonzept als PDF können Sie HIER einsehen!

Zielgruppen

MitarbeiterInnen der öffentlichen Verwaltung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, in Erziehungsstellen, in Frühförderung, Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und in Beratungsstellen sowie ÄrztInnen, JuristInnen und Lehrkräfte.

Die zusätzlich zum Lehrgang stattfindenden Fachforen richten sich darüber hinaus auch an Pflegeeltern.

DozentInnen

Der „Lehrgang zur Beratung und Begleitung von Menschen mit FASD“ wird kontinuierlich von einer Lehrgangsleitung begleitet, die im interdisziplinären Austausch den roten Faden im Blick behält und die unterschiedlichen Interessenslagen vereint.

Da zu Beginn der Ausschreibung noch nicht alle DozentInnen feststehen, werden noch weitere dazu kommen. Ihr Mitwirken bestätigt haben unten genannte Fachleute:

• Britta Andreas, Alten Eichen – Perspektiven für Kinder und Jugendliche gGmbH

• Gela Becker, Evangelischer Verein Sonnenhof Berlin

• Meline Götz und Helge Johannsen, pro familia Bremen

• Dr. med. Heike Hoff-Emden, Sozialpädiatrisches Zentrum Leipzig

• Martina Kiy, Martinsclub Bremen e.V.

• Dr. phil. Joachim Kutscher, ehem. Leibniz Universität Hannover

• Dr. med. Susanne Lindner, Klinikum Bremen Ost

• Christoph Linnemann, Tilbecker Werkstätten, Stift Tilbeck

• Gisela Michalowski, fasd Deutschland e.V.

• Nico Misevic, Universität Bremen

• Ralf Neier, Sozialtherapeut mit lösungs-und ressourcenorientierter Ausrichtung, Gronau

• Gila Schindler, Fachanwältin für Sozialrecht, Heidelberg

• Dr. med. Stephanie Spranger, Praxis für Humangenetik, Bremen

• André Taubert, faspektiven e.V. Bremen

• Wilhelm Winkelmeier, Selbstbestimmt Leben Bremen e.V.

Moderation: Sabine Simon, Diplom Pädagogin

Rahmenbedingungen

• Dauer/ Umfang
Dieser bundesweit ausgeschriebene Lehrgang findet vom 15.02. – 19.02.2016 und 12.09. – 16.09.2016 in zwei Blockwochen statt (Stundenumfang: 90 Unterrichtsstunden). Zwischen den beiden Blockwochen erstellen die Teilnehmenden eine Projektarbeit.

Kosten/Förderung
Der Teilnahmebeitrag: 1.450,- €/ Person. Im Teilnahmebeitrag sind Unterrichtsmaterialien und Tagesverpflegung enthalten.
Falls Sie Bildungsurlaub in Anspruch nehmen wollen, ist eine Anmeldung und Information, für welches Bundesland Sie eine Beantragung benötigen, bis zum 31.10.2015 erforderlich.

Update 19.10.15: Bildungsurlaubsanerkennung liegt  vor für Bremen, Niedersachsen und NRW. Möchten Sie für eines dieser Bundesländer Bildungsurlaub in Anspruch nehmen, reicht uns ein kurzer Vermerk bei Ihrer Anmeldung.

Die Anerkennung von Bildungsschecks ist möglich. Wir beraten Sie hierzu gerne.

• Lehrgangsort
Lehrgangsort ist das m|Centrum des Martinsclub Bremen e. V., Buntentorsteinweg 24/26, 28201 Bremen.

Organisation und Durchführung:

• Martinsclub Bremen e. V.
• PiB – Pflegekinder in Bremen gemeinnützige GmbH

 

Fachliche Beratung und Begleitung:

• faspektiven e.V.

 

Anmeldung

Zum Lehrgang können Sie sich HIER anmelden!

 

Fachforen Februar 2016

1. Fachforum: Diagnostik und Medikation, Dienstag 02.02.16 von 18:30 bis 20:30 Uhr

2. Fachforum: Die Doppeldiagnose, Mittwoch 17.02.16 von 18:30 bis 20:30 Uhr

3. Fachforum: Pädagogik neu denken?! Pädagogisch-therapeutische Herausforderungen im Kontext von FASD, Donnerstag 18.02.16 von 18:30 bis 20:30 Uhr

Fachforen September 2016

4. Fachforum: Arbeitsplätze und -perspektiven, Montag 12.09.16 von 18:30 bis 20:30 Uhr

5. Fachforum: Recht auf Hilfe – Sozialrechtsansprüche im Überblick, Dienstag 13.09.16 von 18:30 bis 20:30 Uhr

6. Fachforum: Die psycische Situation der Betroffenen, Dienstag 20.9.16 von 18:30 bis 20:30 Uhr